Die Pfadfinderbewegung kann bei Ihrem Kind viel bewirken!

Das Pfadfindertum ist hundertjährig und entwickelt sich von Tag zu Tag weiter!

Es bewährt sich als ergänzender Erziehungsort, neben Schule und Familie. Seine Methode trägt Früchte: Durch Spiel, Leben innerhalb einer Gruppe, Entdeckung zahlreicher Techniken und Kontakt mit der Natur entwickelt sich jeder nach seinem eigenen Rhythmus.

In den Gruppen herrscht eine gute Atmosphäre: Die Jugendlichen bestätigen dies! Wir bieten einen organisierten Rahmen, mit regelmäßigen und abwechslungsreichen Aktivitäten an.

Unser Ziel ist es Ihrem Kind zu helfen innerhalb einer Gruppe heranzuwachsen. Ihr Kind hat seine einzigartige Persönlichkeit: Man sollte ihm helfen Selbstvertrauen zu finden und zu lernen intensiv mit den Anderen zu leben.

Jede Woche oder auf dem Lager lernt man bei den Pfadfindern mit den Anderen zu bauen, zu verhandeln, zu überlegen bevor man handelt.

Die Arbeitgeber stellen fest: ein Jugendlicher, der aus der Pfadfinderbewegung stammt, hat oft große selbstständige Fähigkeiten, Unternehmungsgeist und Teamfähigkeit.

Die Pfadfinderbewegung erlaubt es jedem über seine wichtigsten Werte nachzudenken und sich gegenüber den Anderen und der Gesellschaft zu verpflichten. Heute ist es das, worauf es ankommt!

Und all das ohne viele Worte: Das Leben bei den Pfadfindern ist fröhlich, originell und abwechslungsreich. Sie werden vom Ergebnis überrascht sein!!!

Geschichte

Die Pfadfinderbewegung blickt auf eine hundertjährige Geschichte zurück. Was 1907 in England mit einer Handvoll Jungen begann, entwickelte sich schnell zur größten Jugendbewegung der Welt mit über 27 Millionen Mitgliedern. Die Idee von damals war nicht nur einem Zeitgeist entsprungen, sondern sie besitzt noch heute eine weltweite Aktualität. Was war und ist das Faszinierende an der Idee des Engländers Lord Robert Baden Powell, der 1907 die ersten Pfadfindergruppen gründete?

Scouting is doing!

Baden Powell gab Jungen und bald auch Mädchen in den Pfadfindergruppen den Raum, selber Dinge auszuprobieren, das Leben in der Gruppe zu gestalten und aufzubrechen, um sich selbst und die Welt zu entdecken.

Eupener Pfadfinder

1945 setzte sich Jean Rentgens, damals noch aktives Mitglied der Eupener Pfadfinder, dafür ein, in Raeren eine Pfadfindergruppe aufzubauen. Er stieß auf drei interessierte Jungen, Paul Peters, Willy Scheiff und Gerhard Schumacher, die ab Ostern 1945 die Gruppenarbeit auf dem Speicher des Raerener Pfarrheims begannen.

Nachdem 1958 die Zusammenarbeit mit den Eupener Pfadfindern nicht mehr so recht funktionierte, trennte man sich von diesen und betrieb die Einheit St. Stephan selbstständig in Raeren weiter.

Schule Berg

Schule-Berg

1964 wurden den Pfadfindern von der Gemeinde einige Räume der alten Schule im Ortsteil Berg zur Verfügung gestellt, in denen sie auch heute noch ihre Versammlungen abhalten.

Zu den zahlreichen Aktivitäten der Raerener Pfadfinder gehörten unter anderem Papiersammlungen, Festzug zum Waffenstillstand, Begleitung der Pilger nach Lourdes und Bau und Unterhalt der Kapelle auf dem Reinartzhof. Diese von den Pfadfindern errichtete Kapelle steht auch heute noch unter ihrer Verwaltung.